Empfangsbereich einer Augenarztpraxis in einer denkmalgeschützten Villa.

Funktionaler Workflow in historischer Struktur

In einer denkmalgeschützten Villa in Imst/Tirol entstanden neue Räumlichkeiten für eine etablierte Augenarztpraxis. Behutsam, aber sehr effizient setzte innovativ design Leutgeb die Anforderungen an Praktikabilität und Ästhetik um.

Clevere Raumteiler schaffen Struktur und harmonische Sichtachsen.

Form und Funktion in Balance

In die Gestaltung und Ausstattung einer stark frequentierten Arztpraxis fließen viele Überlegungen. Maximale Funktionalität und Effizienz sollen sich mit Annehmlichkeiten sowohl für die Patienten, als auch für das Praxisteam die Waage halten. Gerade für die Bereiche Eingang und Warteraum, in denen viel Bewegung herrscht, sind kreative Ideen für das Schaffen eines ebenso praktischen wie komfortablen Ambientes gefragt.


Clevere Raumteiler schaffen Struktur und harmonische Sichtachsen.

Schrankwand mit integrierter Verbindungstür.

Bündige Einbauten schaffen klare Linien.

Indirekt beleuchtetes Logo.

Indirekte Beleuchtung schafft ästhetische Akzente.

Das klassische Parkett sorgt in den technischen Bereichen für Wärme und Stil.

First step: Zeit nehmen, zuhören

Im Austausch mit dem Kunden sammelte das Team von innovativ design Leutgeb zunächst Informationen über die täglichen Abläufe im Praxisbetrieb. Schnell wurde klar, wo die Frequenzwege liegen. 

Unter anderem sollten Kreuzungspunkte so gut wie möglich entschärft werden: Ärzte und Praxisteam sollten sich im Behandlungsbereich bewegen können, ohne über den Empfangsbereich gehen zu müssen. Um das zu ermöglichen, wurden in der Umsetzungsphase diverse Mauerdurchbrüche vorgenommen.

Das klassische Parkett sorgt in den technischen Bereichen für Wärme und Stil.
Bestehende Elemente wie Türen und Parkett wurden übernommen.

Historische Elemente...

Blick in den Ordinationsraum.

...gehen mit edlen Materialien eine Liaison ein.

Im Fokus: Diskretion und Akustik

Neben der Konzeption effektiver Wege stand das Schaffen einer gedämpften Atmosphäre im Zentrum. Die in einer Arztpraxis geforderte akustische Diskretion wurde durch den Einbau einer speziellen Akustikdecke erreicht. 

Geschickt gesetzte Raumteiler trennen die aktive Zone rund um Eingang und Anmeldung vom Wartebereich.

Diskret und gemütlich: der mit Polsterbänken ausgestattete Warteraum. Eine dezente Farbgebung sorgt für optische Ruhe.




Alle Installationen wurden über die Akustikdecke geführt und für den Abfluss wurde eine spezielle Hebeanlage eingebaut. Eine Lüftungsanlage sorgt für ideales Raumklima in den innenliegenden Räumen.

Gut versteckt...

Die Haustechnik findet in der abgehängten Decke Platz.

Indirekte Beleuchtung durch Up & Downs für eine harmonische Atmosphäre.

Ins rechte Licht gerückt

Dem Lichtkonzept wurde besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet, da es einerseits für die Atmosphäre und anderseits bei der Behandlung der Patienten eine maßgebliche Rolle spielt.

Sämtliche Beleuchtungselemente können zentral via Tablet am Arbeitsplatz des Arztes gesteuert werden, um die Beleuchtungssituation in Lichtfarbe und Intensität dem jeweiligen Behandlungsvorgang anzupassen. Auch die Beschattung wird teilautomatisiert mitgesteuert.

Perfekt in Szene gesetzt: das wandbündig eingebaute Display für Brillen und Augenoptik-Produkte.

Neben aller Technik und Systematik entstanden so echte Wohlfühlräume. Viel mehr als praktisch: der stilvoll gestaltete Wartebereich.

Im Empfangsbereich ist ein großformatiger Teppich Blickfang und Schutz für das wunderschöne Parkett. Form und Funktion in Perfektion.

Ästhetik erlaubt und erwünscht: Der bestehende Fischgrätboden wurde erhalten.

Edel: Marmor und Holz schmeicheln den historischen Räumlichkeiten.

Einladend und elegant: Die Innenausstattung wurde dem gediegenen Villenstil angepasst. 

Die Schränke und Wände sind in neutralem Rohweiß gehalten...

...grau-goldene Marmorelemente setzen Akzente.